Kolloide im Vergleich: Elektrolyse, Protonenresonanz und Hochvolt-Plasmaverfahren

2025-06-16

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Herstellungsverfahren im Vergleich: Elektrolyse, Protonenresonanzverfahren und Hochvolt-Plasmaverfahren

Kolloidale Metalle und ionische Lösungen werden mit verschiedenen Herstellungsverfahren produziert. Jede Methode hat ihre spezifischen Vor- und Nachteile , Einsatzmöglichkeiten im Hobbybereich und potenzielle Risiken.

Ein entscheidender Unterschied wurde jetzt unabhängig getestet: Wie zuverlässig sind die ppm-Angaben der Hersteller?

Elektrolyse

(Ionische Lösungen) TEST REPORT No. 29039

Angabe laut Hersteller 200ppm Labormesswert  10ppm Abweichung -95 %

Angabe laut Hersteller 50ppm Labormesswert 0,04ppm Abweichung -99,2 %

Angabe laut Hersteller 25ppm Labormesswert 0,001ppm Abweichung -99,9 %

Protonenresonanz-verfahren

(geheimes Herstellungsverfahren) TEST REPORT No. 23889

Angabe laut Hersteller 50ppm Labormesswert  0,7ppm Abweichung -98,6 %

Angabe laut Hersteller 55ppm Labormesswert 0,8ppm Abweichung -98,5 %

Angabe laut Hersteller 50ppm Labormesswert 0,0006ppm Abweichung -99,9 %

Hochvolt-Plasmaverfahren

(Herstellungsverfahren HVAC/Bredig) TEST REPORT No. 4242 / 22590 / 4242 / 32655

Angabe laut Hersteller 10ppm Labormesswert  11,4ppm Abweichung 14 %

Angabe laut Hersteller 10ppm Labormesswert 7ppm Abweichung -30 %

Angabe laut Hersteller 5ppm Labormesswert 5,7ppm Abweichung 14 %

Erläuterungen zu den Ergebnissen: Nur ein Verfahren hält, was es verspricht

Anhand der signifikanten Abweichungen der angegebenen ppm (Parts per Million) lässt sich leicht erkennen, dass sich weder Elektrolyse noch das geheimnisumwobene Protonenresonanzverfahren für die Herstellung von hochwertigen kolloidalen Lösungen eignen. Die Mengen in den Flüssigkeiten unterscheiden sich meist zu fast 100 % von den angepriesenen Werten – lediglich ein winzig kleiner Bruchteil der Metalle befinden sich wirklich in diesen „Kolloiden“.

Denn eigentlich dürfte man bei der Elektrolyse nicht von kolloidalen Metallen sprechen, es sind nur ionische Lösungen. Es besteht ein chemisch-physikalischer Unterschied zwischen ionischen Metalllösungen und Kolloiden, der die Qualität, Partikelgröße, Konzentration, Färbung und Wirkung im Stoffwechsel beeinflusst.

• Elektrolyse erzeugt herstellungsbedingt ionische Lösungen (reaktionsfreudig) und keine kolloidalen Dispersionen. Mehr dazu: Unterschiede zwischen Elektrolyse und Hochvolt-Plasmaverfahren

• Beim Protonenresonanzverfahren werden keine Aussagen zum Herstellungsverfahren getroffen, es gibt keine wissenschaftlich überprüfbare Literatur. Mehr dazu: Protonenresonanz – ein fragwürdiges Verfahren

• Das Hochvolt-Plasmaverfahren erzeugt kolloidale Dispersionen = echte Kolloide. Darüber findet sich umfangreiche wissenschaftliche Literatur und verschiedene Studien. Mehr dazu: Kolloidale Metalle im Hochvolt-Plasmaverfahren

Die Analysemethode ICP-MS (Inductively Coupled Plasma Mass Spectrometry) ist eine dem Stand der Technik entsprechende Methode zur Bestimmung von Metallkonzentrationen in kolloidalen Lösungen.

Die Untersuchungen wurden vom Institute of Public Health in Ostrava, Tschechien durchgeführt. Partyzánské náměstí 2633/7, Moravská Ostrava, 702 00 Ostrava